Hundewanderung um den Großen und Kleinen Wukensee am 19.07.2017

Der Wukensee liegt im Stadtgebiet von Biesenthal im Landkreis Barnim. Der Große Wukensee ist wegen seiner gepflegten Badestelle ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Seerestaurant gehört auch zur Badestelle und kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.

Um den Wukensee führt ufernah ein Wanderweg. Auf der gegenüber liegenden Seite befindet sich eine große Seniorenresidenz.

Von hier aus erreicht man auch den Kleinen Wukensee. Dieser kann auch ufernah umwandert werden. Auf der östlichen Seite befindet sich eine kleine Badestelle. 

Danach erreicht man schnell wieder den Großen Wukensee und wandert weiter am Ufer entlang zum Ausgangspunkt.

Fazit: Eine kleine schöne Wanderung. 
Tipp: alljährlich findet am Wukensee das Große Wukenseefest mit Feuerwerk und viel Musik statt.

Die Tour um den Wukensee

 

Hundewanderung um den Zermützelsee am 04.07.2017

Die Wanderung beginnt und endet im Ort Zermützel. Die Tour führt gegen den Uhrzeiger um den Zermützelsee. Die erste Strecke bis zur Rhinbrücke ist nicht sehr spannend, da man kaum einen Blick auf den See erhaschen kann. Der Blick ist von Ansiedlungen am Seeufer versperrt. 

Nach der Rhinüberquerung führt die Wanderung durch den Wald aber da ist der Blick durch starken Schilfbewuchs versperrt. Im weiteren Verlauf kommt man am Teufelssee vorbei, der sehr idyllisch in der Landschaft eingebettet ist. Danach erreicht man bereits einen großen Campingplatz. 

Um weiter den See zu umwandern muß man den Zulauf „Rottstielfließ“ überwinden. Die einzige Brücke befindet sich aber bei der Förtserei Rottstiel am Tornowsee, was einen erheblichen Umweg bedeutet. 

Erreicht man wieder den Zermützelsee, ist man auch gleich am Waldmuseum Stendenitz angekommen. Unmittelbar daneben findet man die Waldschenke, eine Gaststätte direkt am See gelegen mit Bootssteg und Garten. 

Nach Käsekuchen und Kaffee ging es weiter Richtung Stendenitz und dann über eine weitere Rhinbrücke zurück nach Zermützel zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Fazit: Der See ist eine Perle in der Ruppiner Schweiz. Schade nur, dass alles auf Ferientourismus ausgerichtet ist. Große Teile des Weges führt über Wege, die auch von Autos genutzt werden dürfen, da große Teile des Sees mit Seegrundstücken zugebaut sind.

Weiter Fotos vom Zermützelsee

Die Tour um den Zermützelsee

Hundewanderung um den Baa-See am 26.06.2017

Der Baa-See liegt bei Bad Freienwalde in Märkisch-Oderland in Brandenburg. Es ist ein kleiner See der vor 12000 Jahren entstand und weder Zu- noch Ablauf besitzt. Er speist sich vom Regen und umliegenden Quellen. Um den See ranken sich verschiedene Sagen wie einer versunkenen Kapelle oder einem Bauern, der einen bösen Ritter erschlagen hat. Alle Nachkommen des Bauern werden in die Tiefe gezogen wenn sie im See baden.

Von Sonnenburg aus kann man den See mit dem Auto erreichen. Dort liegt auch die Gaststätte „Waldschänke“ und lädt  Mi. – So. von 12-18 Uhr ein.

Am Baa-See steht auch eine Douglasie, die im August 2000 als höchster Baum (48,2m) Brandenburgs vorgestellt wurde und der Baum des Jahres 2001 wurde eine 42m hohe Esche und damit die höchste Esche Brandenburgs. Weitere Informationen gibt ein interessanter Waldlehrpfad wie z.B. eine Gruppe von Riesenlebensbäumen.

Die Umwanderung begann auf einem höher gelegenen Rundweg und da der See nicht groß ist, schloß ich noch einmal eine Umwanderung in gegengesetzter Richtung auf einem ufernahen Rundweg an. 

Fazit: Eine schöne kleine Wanderung in traumhafter Umgebung.
Leider war Montag und die Waldschänke hatte geschlossen.

Die Tour um den Baa-See

Wanderung um den Großen Buckowsee am 11.06.2017

Der Große Buckowsee liegt direkt an der Autobahn A11 neben der Raststätte „Buckowsee“. Leider gibt es von dort keinen Zugang, da die Raststelle komplett eingezäunt ist. Man erreicht den See über die wenige hundert Meter nördlich gelegene Ausfahrt „Werberin“. Dort dann Richtung Werberin fahren. In Werberin links abbiegen und auf der unbefestigten Straße die Autobahn unterqueren. Am Ende trifft man auf eine Ansiedlung von Ferienhäusern am See. Hier ist der Ausgangspunkt der Wanderung.

 

Heute wählte ich die Richtung gegen den Uhrzeigersinn. Dazu geht man die unbefestigte Straße ca. 200m zurück und links in einen Feldweg der quer über eine Wiese führt. Ufernahe Wanderung geht an dieser Stelle nicht, da am Ufer Schichtenwasser Quellen den See speisen. Ist erst einmal der Wald erreicht, führt ein Wanderweg um den See. Der Weg ist nicht beschildert und daher nimmt man bei Abzweigungen immer die linke – uferseitige – Abzweigung. Hat man das Ende des Sees erreicht, führt der Weg immer nah am Ufer entlang. Dies ist die reizvollste Strecke.

Der See hat klares Wasser und fast am Ende der Wanderung trifft man auf eine Badestelle.

Wenn die Ferienhäuser wieder erreicht sind, führt der Weg an einem Zaun entlang, der diese Ansiedlung abtrennt. Dann hat man den Ausgangspunkt wieder erreicht.
Fazit: Weil die erste Strecke etwas hügelig und stark bewachsen ist, habe ich den Grad „Mittel“ gewählt. Der Rest ist aber als „Leicht“ einzustufen.
Für Angler wichtig: Es ist kein DAV-Gewässer sondern privat und bedarf den Kauf einer Angelerlaubnis.

Weitere Fotos vom Großen Buckowsee

Die Tour um den Großen Buckowsee

Wanderung durch die Altstadt von Rathenow am 10.06.2017

Rathenow liegt an der Havel im westlichen Havelland. Meine kurze Wanderung beschränkte sich auf den historischen Kern des Ortes. Archäologische Funde legen nahe, dass die Besiedlung des Havellandes bereits vor ca. 12000 Jahren begann. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1260. Bereits 1540 hatte Rathenow 2500 Einwohner. In diesem Jahrhundert verursachten Brände und Hochwasserkatastrophen, Pest und andere Seuchen sowie die der 30-jährige Krieg unter der Bevölkerung von Rathenow enorme Opfer. Im Jahre 1648 hatte Rathenow nur noch etwa 40 Einwohner.
Im Jahr 1675 befreite Kurfürst Friedrich Wilhelm die Stadt von den Schweden und 1740 zählte Rathenow bereits wieder 3840 Einwohner.

Denkmal zu Ehren des Kurfürsten Friedrich Wilhelm

Als Garnisionsstadt unter Friedrich des Großen wurde die Stadt durch Ansiedlung von Webern und Tuchmacher bis etwa 1800 wichtig für das Preußische Militär.
Berühmt wurde die Stadt aber durch die Ansiedlung einer optischen Industrie. 1801 erhielt J.H.A. Duncker das königliche Privileg zum Bau einer optischen Industrieanstalt. Duncker’s Geburtshaus ist noch erhalten.

Geburtshaus Johann Heinrich August Dunker – Schöpfer der Deutschen Optischen Industrie

Als Industriestadt erlebte Rathenow einen enormen Aufschwung. Weitere optische Betriebe wurden gegründet und inRathenow lebten in Rathenow 31600 Einwohner.
Bei Ende des 2. Weltkrieg wurde Rathenow schwer bombardiert weil optischen Erzeugnisse aus Rathenow auch in Waffensystemen verbaut wurden. 90% der Innenstadt und 70% des gesamten Stadtgebietes wurden völlig zerstört.
Zu Zeiten der DDR wurde der Schwerpunkt der optischen Industrie wiederbelebt. Einige Betriebe konnten nach der Vereinigung Deutschlands im Wettbewerb nicht bestehen. Durch gezielte Programme gelang es aber z.B. die Fa. Fielmann an diesen Standort zu bringen.
Eine Würdigung erhielt die Stadt durch die 11 ha große Anlage des Optikparks, der auch Teil der Landesgartenschau 2016 war. Hier steht auch der höchste Leuchtturm Brandenburgs, der mit komplizierten Linsensystemen ausgestattet ist, die von Rathenow weltweit an über 100 Leuchttürmen geliefert wurden.

Leuchtturm mit Blick auf den Optikpark

Fazit: Eine schöne Zeitreise in einer schönen Stadt.

Weitere Fotos von Rathenow

Die Tour durch die Altstadt von Rathenow