Besuch im Kloster Lehnin am 02.04.2017

Das Kloster Lehnin ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Ort Lehnin. Diese Gemeinde südwestlich von Potsdam ist nach dem Kloster benannt. 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Das Kloster liegt im Zentrum der Hochfläche Zauche in wald- und wasserreicher Umgebung rund 700 Meter vom Klostersee entfernt.

Das Kloster spielte im Hochmittelalter eine wichtige Rolle beim Landesausbau der jungen Mark Brandenburg unter deren ersten Markgrafen aus dem Haus der Askanier. Neben seiner historischen kommt dem Kloster auch eine große kulturelle Bedeutung zu.

Seine Kirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauten in Brandenburg. Deren Rekonstruktion in den Jahren 1871 bis 1877 gilt als frühe Glanzleistung der modernen Denkmalpflege. Das heutige Lehniner Stift siehtsich mit seinen pflegerischen, medizinischen und ausbildenden diakonischen Einrichtungen in der klösterlichen Tradition und versteht sich als Schaufenster der Evangelischen Kirche.

(Quelle: Wikipedia/3.4.2017)

Weitere Fotos vom Kloster Lehnin

Hundewanderung um den Großen Stechlinsee am 15.03.2017

Der Große Stechlinsee ist glasklar, 69m tief und 425ha groß und ist damit der bedeutendste Klarwassersee der Norddeutschen Tiefebene.Durch das klare Wasser dringt so viel Licht, dass einige Wasserpflanzen noch in 19m Tiefe wachsen können. Ein dichter Teppich aus Armleuchteralgen bedecken den Seeboden bis 10m Wassertiefe. Klarwasserseen mit Armleuchteralgenrasen gehören zu den europaweit besonders geschützten Lebensräumen. Die Tour beginnt und endet im Ort Neuglobsow direkt am See gelegen. Wegen der großen Anziehungskraft des Sees ist der Ort ganz auf Tourismus eingestellt. Es gibt so gut wie keine Parkmöglichkeiten in Seenähe mit Ausnahme mehrerer großer Parkplätze im Ort gegen eine Gebühr. Am See gibt es auch eine Tauchschule, was bei dem extrem klaren Wasser sicher reizvoll ist. Der Wanderweg ist gut begehbar und führt meist direkt am Ufer entlang. Das Ufer ist nur teilweise mit wenig Schilf besetzt. Wie man auf der Karte sehen kann, liegt gegenüber des Ortes eine große Halbinsel. Ich habe auch diese Halbinsel ufernah umwandert. Wem die Strecke zu lang ist, der kann an der Landzunge durch den Wald abkürzen. Die Wege sind gut ausgeschildert.

Auf der westlichen Seite liegt das ehemalige Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR), das im Jahre 1990 stillgelegt wurde und seit dem Arbeiten zur Demontage stattfinden. Der Stechlinsee gehört zu den am besten untersuchten Seen der Welt. Dies hat er dem KKR, das 1966 in Betrieb genommen wurde, zu verdanken.

Eine 1959 eingerichtete limnologische Stadion besteht noch heute als Abteilung des Leibnitz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Auch das Bundesumweltamt und der Deutsche Wetterdienst haben hier eine Außenstelle eingerichtet. Das Leibnitz-Institut konnte auch eine sensationelle Entdeckung machen. Die Hauptfischart im Stechlinsee ist die Kleine Maräne, was für Klarwasserseen typisch ist. Die Mitarbeiter des Instituts entdeckten aber in größerer Tiefe eine neue Maränenart. Während die Kleine Maräne bis in Tiefen von 18m vorkommen, hat die neu entdeckte Maränenart ihren Lebensraum in bis zu 24m Wassertiefe. Die Wissenschaftler tauften diese Art „Fontane-Maräne“ als Referenz an den brandenburgischen Dichter Theodor Fontane. Die Fontane-Maräne ist endemisch, also kommt ausschließlich imStechlinsee vor. In Ortsnähe gibt es auch einen Bootsverleih. Zum Sonnen und Baden ist das nördliche Ufer beliebt wegen der reichen Sonneneinstrahlung. Die übrigen Ufer sind tageszeitlich mal in der Sonne, mal im Schatten.

Der Ort Neuglobsow entstand 1780 im Zusammenhang mit einer Glashütte, die bis ca. 1900 grünes Tafelglas herstellte. Die Fachwerkhäuser der Glasmacher prägen noch heute das Ortsbild. Seit 2002 befindet sich dort ein Glasmuseum.

Fazit: Eine wunderschöne Wanderung fast immer in unmittelbarer Ufernähe. Jedoch wegen der Länge von 17,5 km erfordert die Wanderung eine entsprechende Kondition. Man sollte bedenken, dass im Sommer und der Urlaubs- und Ferienzeit hier ein besonderer Andrang herrscht.

Weitere Fotos vom Großen Stechlinsee

Die Tour um den Großen Stechlinsee

Hundewanderung am Finowkanal in Eberswalde am 14.03.2017

Geplant war eine Wanderung entlang dem Finowkanal von der Schleuse Kupferhammer bis zur Schleuse Eisenhammer und auf der anderen Seite zurück. Leider gab es aber keine Möglichkeit am Ufer zurück zu wandern. Es blieb nur ein Umweg in großem Bogen ohne besondere Highlights.
Eberswalde war bis zur Wiedervereinigung ein Standort der Schwerindustrie mit Kranbau und Eisengießerei. Die Großbetriebe wurden größtenteils geschlossen. Dennoch hat die Metallverarbeitung noch heute einen großen Stellenwert in Eberswalde. Bei Kriegsende wurde Eberswalde schwer bombardiert. Die verbliebenen Wohngebäude wurden in den Jahren der DDR stark vernachlässigt. Der jetzige Stadtentwicklungsplan wurde mit Schwerpunkt auf die Innenstadt in großen Teilen umgesetzt.

In weiten Teilen der Stadt sind aber immer noch verfallene Häuser und brachliegende Industrieflächen zu sehen.
Sehenswert ist der Eberswalder Zoo und der Familiengarten am Finowkanal.
Fazit: Die Wanderung am  Finowkanal ist sehr schön und abwechslungsreich. Der gewählte Rückweg ist wenig attraktiv.

Weitere Fotos vom Finowkanal in Eberswalde

Die Tour am Finowkanal in Eberswalde

Hundewanderung am Stechlinsee und Neuglobsow am 13.03.2017


Diese Wanderung war eigentlich ein „Unfall“. Das eigentliche Ziel war der nördlicher liegende Glietzensee. Nach einem Hin und Her im Wald stieß ich auf den See aber er schien mir viel zu groß. Erst da bemerkte ich, dass ich am Stechlinsee angekommen war.

Nun hatte ich noch das Beste daraus gemacht. Für eine Umrundung des Stechlinsee war es zu spät und mir fehlte etwas an Ausrüstung. Die Umrundung des Stechlinsee werde ich in den nächsten Wochen machen. Das ist eines der großen Ziele für dieses Jahr. Die Tour begann und endete im Ort Dagow nahe Bungalowweg am Waldrand. Auf dem Rückweg konnte ich auch einen Blick auf den Dagowsee werfen.

Der Rundweg am Stechlinsee ist in gutem Zustand und landschaftlich sehr reizvoll. Allerdings ist der Stechlinsee auch Ziel tausender Touristen in den Sommermonaten.

Nach Ende der Wanderung fuhr ich mit dem Auto in das nahe gelegene Neuglobsow und konnte mich in den „Fontanestuben“ kräftig stärken.

Fazit: Die Landschaft „Naturschutzpark Stechlin“ ist außerordentlich reich an Abwechslungen und immer eine Reise wert. Den benachbarten Peetschsee habe ich bereits zweimal umrundet und ist einer meiner Geheimtipps.

Weiter Fotos vom Stechlinsee und Neuglobsow

Die Tour am Stechlinsee

Hundewanderung um den Haussee in Himmelpfort am 13.03.2017

Die Wanderung beginnt und endet in Himmelpfort. Hier gibt es zunächst die Klosterkirche und die Klosterruine zu besichtigen. Die Klosterbrauerei, die 2010 vermutlich durch Brandstiftung bis auf die Umfassungsmauern abgebrannt ist, ist seit kurzem eingerüstet. Möglicherweise wird sie wieder aufgebaut, denn die Gemeinde hatte vor Jahren einen Spendenaufruf getätigt.

In Himmelpfort befindet sich auch der Sitz des Weihnachtsmannes und ist im Sommer auch beliebtes Ausflugs- und Ferienziel besonders für Wassersportler. Auf der West- und Nordseite führt ein sehr guter Wanderweg in unmittelbarer Ufernähe um den See. Auf der Ostseite weicht der Rundweg in den Wald aus. Während der Wanderung überquert man auch 2 Fußgängerbrücken, die jeweils schöne Ausblicke erlauben.

Bei der Rückkehr in den Ort findet man überall bemerkenswerte Motive.

Fazit: Diese Wanderung lohnt sich auf jeden Fall!

Weitere Fotos vom Haussee und Himmelpfort

Die Tour um den Haussee in Himmelpfort