Schlagwort-Archive: Zucht

Mallorn V1 in Diedersdorf

Somersauld's Favourite Mallorn
Somersauld’s Favourite Mallorn

Am 17.5.2014 hat Somersauld’s Favourite Mallorn auf der DRC-Spezialzuchtschau in Diedersdorf in der Gebrauchshundeklasse mit vorzüglich den 1. Platz belegt und die Anwartschaften für den VDH-Champion und den DRC-Champion bekommen.

Aus dem Richterbericht von Axel Komorowski (D):
Kräftiger Rüde in sehr guter Proportion, maskuliner Kopf mit korrekten Details, Hals, der etwas trockener sein dürfte, sehr guter Brustkorb, sehr gute Front, sehr gute Winkelungen, im flüssigen Bewegungsablauf greift die Hinterhand eng und könnte stabiler sein, freundliches Verhalten.

Welpenprägungstage N-Wurf

Herzlich Willkommen zu den Welpenprägungstagen des Flat-coated N-Wurf.

Während wir in der Wurfchronik N-Wurf die Aufzucht der Welpen dokumentierten, wollen wir hier den weiteren Weg der Welpen begleiten. Weiter Fotos zur Welpenprägung gibt es hier im Fotoalbum.

Die Welpen durchlaufen jetzt bis maximal zur 20. Lebenswoche die „Prägungsphase“. Diese Phase ist eine der wichtigsten Phasen im Leben der Hunde. Alle Erfahrungen und Eindrücke, die die Welpen in dieser Zeit machen, prägen sie für das ganze Leben. Dummerweise nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Erfahrungen. Daher ist es sehr wichtig, dass der Welpe in dieser Zeit möglichst wenig negative Erfahrungen macht.

Die Prägungstage finden einmal pro Woche statt und wir wollen vor allem Anleitung geben, um den Hund optimal auf sein späteres Leben als freundlicher Begleiter des Menschen vorzubereiten. Grundsätzlich verlaufen die Prägungstage auf 2 Ebenen ab. Die erste Ebene ist die Prägung auf Umweltreize (Bahn, Fahrstuhl, Kaufhaus, Menschenmassen usw.) und die zweite Ebene ist das spielerisches Erlernen von Grundkommandos (Sitz, Platz, Gehen an der Leine usw.) verbunden mit dem Üben der innerartlichen Kommunikation.

Tag 9 [04.9.2011] Abschluss Welpenprägung in Liebenwalde

Etwas verspätet möchte ich nun doch vom Abschluss der Welpenprägungstage berichten. Die Welpen sind nun 20 Wochen alt und hier endet die Prägephase (s.o.). Aus diesem Grund haben wir diesen Tag in einem gemütlichen Rahmen begangen.

Doch zuerst sollten die Besitzer und die Welpen zeigen, was sie bereits gelernt haben. Das demonstrierten wir in einem kleinen Wettkampf, die Welpenprägungs-Challenge. Es waren insgesamt fünf Stationen vorbereitet und die Stoppuhr spielte dabei die wichtigste Rolle. An jeder Station wurden entsprechend der gestoppten Zeit Punkte vergeben. Dreimal konnte man auch einen Bonuspunkt ergattern. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.

Die Aufgaben

1. Wettschwimmen: Ein Dummy fällt ins Wasser, Hund startet durch und wer am schnellsten das Dummy in der Hand hat, bekommt die meisten Punkte.

2. Gehen an loser Leine: Die Leine wird lose über den Arm gelegt. Los geht’s von A nach B (ca 30m). Zeit wird gestoppt, wenn Leine runter fällt. Wer bis ins Ziel kommt hat volle Punktzahl und einen Bonuspunkt. Das haben doch tatsächlich alle geschafft.

3. Apport an Land: Ablauf wie 1. nur an Land.

4. Im Platz umrunden: Hund wird abgelegt und Führer umkreist den Hund. Zeit wird gestoppt, wenn Hund aufsteht. Nach 6 Runden gibt es einen Bonuspunkt. Den hat aber keiner bekommen.

5. Sitz und entfernen: Der Hund sitzt am Start und Führer entfernt sich Richtung 30m Markierung. Zeit wird gestoppt, wenn Hund nachläuft. Sitzt der Hund nach 30m immer noch, gibt es einen Bonuspunkt. Diesen konnte sich ein Team ergattern.

Klarer Sieger war Team Nauka/Götze (19) gefolgt von Nolan/Heide (15), Nikodemus/Misch (14) und Jolan/Helmut.

Ja, ich hatte Jolan geführt, weil seine Besitzer sich auf eine unaufschiebbare Reise machen mussten. Ebenfalls verhindert war auch das Team Nova/Wirth. Jedenfalls hatten wir alle viel Spaß dabei und stürzten uns anschließend auf einen ausgiebigen Imbiss und es wurde (übrigens wieder einmal bei schönstem Wetter) sehr viel gefachsimpelt während die Welpen Zeit zum Spielen und Toben hatten.

Allen Welpen des N-Wurf, auch die weiter entfernt lebenden, wünschen wir eine tolle Zukunft und den Besitzern nur Freude an ihrem Flat-coated Retriever.

Tag 8 [27.8.2011] Germendorf, Freizeit- und Erholungspark

Heute waren wir in Germendorf im Freizeit- und Erholungspark. Neben einem Hundebadestrand gibt es ein Wildtiergehege, viele Spiele-Attraktionen für Kinder, Imbiss- und Getränkestände und neuerdings ein Saurierpark. Begonnen haben wir heute am Hundebadestrand mit dem Apportieren aus dem Wasser. Das klappte schon mal sehr gut und am Ende brachten die Welpen das Dummy auch schnell und korrekt über 20m Land ohne zu schütteln.

Die nächste Station führte uns in den neuen Saurier-Park (von der Entstehung der Erde bis zum Aussterben der Saurier). Hier waren die Tiere der einzelnen Erdzeitalter in Originalgröße aufgestellt. Die Größe beeindruckt schon sehr.

Auf dem Weg dorthin und auch auf dem Weg zurück durchquerten wir den Wildtierpark in dem unsere heimischen Wildarten frei herum liefen und sehr handzahm waren.

Die Welpen hatten auch Gelegenheit das Wild aus nächster Nähe zu betrachten und die neuartigen Gerüche aufzunehmen. Auf großen Baumstämmen konnten die Welpen noch ihre Balancier-Fähigkeiten zeigen, die aber durchaus noch gesteigert werden können.

Wieder am See angekommen standen noch einmal die Übungen „Steh“, „Sitz“ und „Platz“ auf dem Programm. Diesmal aber auf einem Tisch, was die Welpen doch ein wenig irritiert hat. Die Übungen klappten meist nicht so gut wie am Boden. Wieder eine Anregung für das Üben zu Hause.

Beendet wurde die „Lernstunde“ wieder mit dem üblichen gemeinsamen Fressen. Nun ging es aber doch noch ein Mal zum See zum Spielen und Toben. Dies wurde aber auch ausgiebig wahr genommen, wie man im anschließenden Video sehen kann.

Obwohl es zwischenzeitlich leicht geregnet hatte, tat das der Sache keinen Abbruch. Im Anschluss durften die Menschen sich auch mit Fischbrötchen und Kaffee etwas entspannen, bevor es wieder nach Hause ging. Das nächste Mal findet das Abschlusstreffen bei uns in Liebenwalde statt. Da planen wir dann auch noch eine Überraschung.

Tag 7 [21.8.2011] Zoo Eberswalde

Der Besuch im Zoo Eberswalde stand heute auf dem Plan. Leider konnte Nikodemus nicht kommen, denn Frauchen war erkrankt. Wir machten uns auf einen Rundgang durch den Zoo und begannen mit den Wölfen. Interessant war, dass die Wölfe mit den Bären in einem gemeinsamen Gehege leben. Es waren zwei weiße Wölfe darunter, die aber noch sehr jung wirkten.

Dann ging es ins Freigehege in dem sich im Moment nur Damwild aufhält. Sie sind so zahm, dass sie sich aus der Hand füttern lassen. Am Ein- und Ausgang waren Gitter angebracht, die verhindern, dass die Huftiere das Gehege verlassen. Die Welpen meisterten diese Gitter ohne mit den Wimper zu zucken.

Nach den Tigern gingen wir zu den Löwen. Durch einen unterirdischen Gang, in dem Löwengebrüll aus Lautsprechern klang, erreichten wir den Pavillon, der mitten im Löwengehege steht. Hier nutzen wir die Bänke gleich für eine Stehübung.

Weiter ging es über sehr neugierige Erdmännchen zu den Pinguinen. Am Gitter mussten die Welpen aufpassen, denn die Pinguine schnappen mit dem Schnabel mal schnell zu. Besonders lustig war es unter Wasser für Pinguine und den Welpen. Die Pinguine suchten immer die Nase der Hunde und bewegten sich sehr wendig im Wasser um den kleinen Fellnassen an der Scheibe zu folgen.

Natürlich gab es am Rande noch viele andere Dinge zu sehen und zu erleben. Vielleicht geht ihr auch mal in den Zoo in Eberswalde, kann ich wärmstens empfehlen.

Nachdem die Welpen im Zoo nur an der Leine gehen durften, kam dann draußen im angrenzenden Wald die Gelegenheit zum Spielen und Toben. Der kleine Bachlauf hatte einen besonderen Reiz. Danach kamen noch einmal zur Wiederholung die Übungen Platz, Heranrufen mit Sitz, Gehen an der Leine mit Sitz zwischendurch und Voran. Den Abschluss bildete dann wieder das gemeinsame Fressen. Insgesamt ein wunderbarer Tag bei schönstem Sommerwetter. Das nächste Mal sehen wir uns im Freizeitpark Germendorf wieder.

Tag 6 [14.8.2011] Dampferfahrt

Mit dem Dampfer auf großer Fahrt war das Programm und wir trafen uns am frühen Morgen an der Fähre F23 am Müggelwerderweg. Pünktlich um 10:00 Uhr legte die Fähre bei strahlendem Sonnenschein ab. Nur vereinzelte Wolken waren zu sehen und es versprach ein schöner Vormittag zu werden. Nach der Station Müggleheim legten wir an der Zielstation Neuholland an. Bisher waren nur wenige Menschen auf den Beinen und auf dem Wasser.

Zunächst sollten alle Welpen zeigen, wie gut sie schwimmen und aus dem Wasser apportieren können. Dazu suchten wir uns eine Stelle etwas abseits des Badestandes aus. Einige lösten die Aufgaben sehr selbständig, andere brauchten ein wenig Hilfe. Insgesamt hatten aber alle Spaß daran.

Dann ging es weiter zu den Übungen „Hier mit Sitz“ und „Voran“. Dies waren Wiederholungen der bereits erlernten Kommandos. Neu hinzu kam nun das Kommando „Platz“ und es bedarf dazu scher noch einige Übung.

Die Aufgaben erfordern doch immer wieder viel Konzentration von Hund und Mensch und da ist dann das Spielen der Welpen untereinander eine schöne Abwechselung und Entspannung. Wie immer am Ende stand auch diesmal in der schönen Umgebung das gemeinsame Fressen auf dem Plan.

Anschließend begaben wir uns wieder auf den Rückweg zur Dampferanlegestelle. Jetzt waren schon viele Menschen unterwegs und auch auf dem Wasser war ein unglaublicher Verkehr von großen Motorbooten bis hin zu kleinen Kanus. Der Dampfer fuhr dann über Kruggasse, wo wir die „Ruderfähre F24“ entdeckten, zurück über Müggelheim zum Ausgangspunkt zurück. Es war wieder ein schöner und erlebnisreicher Tag. Am nächsten Sonntag besuchen wir den Zoo in Eberswalde.

Tag 5 [6.8.2011] Flughafen Tegel

Heute war volles Programm. Der Wetterbericht hatte zwar schwere Gewitter angesagt, aber es war wieder einmal strahlender Sonnenschein bei 30°. Zuerst mussten wir den Weg zur Bushaltestelle zurücklegen. Dann ging es in den Bus um eine Station zur Haupthalle des Flughafens zurück zu legen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die netten Busfahrer der BVG, die uns hin und zurück kostenlos fahren ließen.

Dann durchquerten wir die Haupthalle mit all den ankommenden und abfliegenden Menschen, die hastig und mit meist Rollkoffern an uns vorbei strömten.  Am anderen Ende kam die erste Übung – das Heranrufen. Wieder wurde der Welpe gehalten und der Besitzer entfernte sich über eine Rampe zu den Gates und rief seinen Hund. Der Welpe musste sich den Weg durch all die Reisenden und Koffer bahnen, was wieder einmal prima klappte.

Daran schloß sich dann „Fahrstuhl fahren“ ins Untergeschoß an und zurück ging es dann über eine Treppe mit Glasscheiben als Geländer. Nach dem wir die Haupthalle in der gegenrichtung durchquert hatten, wurden die Welpen noch einmal außerhalb der Halle abgerufen, vorbei an dem am Boden liegenden „Otto Lilienthal“, dem Flugpionier.

Nun machten wir uns wieder auf den Rückweg mit dem Bus eine Station. Beim Busfahren achten wir immer darauf, dass die Welpen möglichst selbständig ein- und aussteigen und auch im Bus immer am Boden bleiben. So gewöhnen sie sich schnell an diese Umgebung und haben auch später keine Angst davor.

Nach dem wir den Bus verlassen hatten, ging es in den nahe gelegenen Jungfernheide-Park. Dort gab es zuerst eine Wiederholung der bereits geübten Kommandos (Steh, Sitz, Hier), wobei das Hier-Kommando bereits mit dem Sitz beim Herankommen kombiniert wurde. Das Vorsitzen hat auch schon gut geklappt.

Neu war heute das Kommando „Voran“. Hierbei zeigen wir den Welpen ein kleines Schälchen mit besonderen Leckerchen. Dann wird das Schälchen in ca. 15m – 20m Entfernung auf den Boden gestellt. Nun wird der Welpe mit dem Kommando „Voran“ zu dem Schälchen geschickt. Hierbei zeigte es sich, dass die Welpen beim ersten Mal das Schälchen kaum beachtet hatten, denn  sie suchten den Menschen, der das Schälchen dort hingestellt hatte. Beim 2. Durchgang hat es dann aber schon besser geklappt.

Da es heute sehr viele Eindrücke für die Welpen waren, durften sie nun spielen und im Anschluss gab es dann wieder das gemeinsame Fressen und ausreichend Wasser.

Tag 4 [31.7.2011] Zoo Eberswalde (geplant)

Geplant deshalb, weil es tatsächlich nicht statt gefunden hat. Wir hatten heute viele Absagen mit unterschiedlichen Gründen. Da nur noch unser Nolan und Nauka übrig blieben, haben wir kurzfristig den Zoo abgesagt und Nauka kam zu uns nach Liebenwalde.

Hier haben wir zuerst die üblichen Wiederholungen der bisherigen Übungen gemacht (Steh, Sitz, Komm), was beide fast perfekt beherrschen.  Dann haben wir uns dem Thema „Apportieren“ genähert und waren doch erstaunt, wie gut die beiden das machten.

Dies hat uns beflügelt, einen Wasserapport zu wagen. Auch da gab es nichts auszusetzen. Auch die Wiederholung klappte einwandfrei einschließlich abgeben in die Hand bei 5m Entfernung zum Wasser.

Nach dem Motto, wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören haben wir sie dann noch Spielen und Toben lassen. Später kam noch die Mama Girlie hinzu. Wir sind dann doch noch einmal ans Wasser gegangen, um das mal im Video festzuhalten. Leider hat das Filmen wegen Bedienfehler bei Nauka nicht geklappt, denn sie hatte einen sensationellen Sprung ins Wasser gezeigt und auch der Rest war genauso einwandfrei.

Sicher holen wir den Ausflug in den Zoo noch nach und wir werden dann davon berichten.

Tag 3 [23.7.2011] Berlin – Tiergarten und Bhf Zoo

Heute trafen wir uns am Bhf Tiergarten. Von dort ging es erst einmal mit dem Fahrstuhl auf den Bahnsteig. Dort fuhren Züge ein und aus, was auf die Welpen schon Eindruck gemacht hat. Dann stiegen wir in unseren Zug ein, die Welpen natürlich an der Leine und auch im Zug blieben die Welpen am Boden.

Nächster Halt Bhf Zoo. Wieder mit dem Fahrstuhl nach unten. In der S-Bahn Halle gab es die erste Übung. Das war das „Hier“. Es ging wie an den voran gegangenen Tagen: Der Welpe wird gehalten und schaut zu, wie Frauchen oder Herrchen sich entfernt. Nur hier verschwinden sie gleich in den hastenden Menschenmengen in der Bahnhofshalle, Auf rufen des Namens bahnt sich der Welpe den Weg. Beim Besitzer angekommen, wird er ausgiebig gelobt und dann wieder angeleint.

Die gleiche Übung wiederholten wir in der Fernbahn-Halle. Leider waren dort viel weniger Menschen unterwegs. Wenn 7 Welpen (ein Welpe fehlte entschuldigt) frei durch die Bahnhofshalle zu ihren rufenden Besitzern rennen, verursacht es immer Aufmerksamkeit. Man kommt dann mit Menschen schnell ins Gespräch. Wir brauchten diesmal auch kein Sicherheitspersonal überzeugen, denn sie schauten zu und ließen uns gewähren.

Nun gingen wir wieder zurück auf den Bahnsteig und fuhren die eine Station zurück nach Tiergarten. Dort suchten wir uns eine Wiese, auf der wir ungestört üben konnten. Bevor wir mit der bekannten „Steh“-Übung mit Käse begannen, durften die Welpen sich beim Spielen entspannen. Danach schloss sich die neue Übung „Sitz“ an mit mehreren Wiederholungen. Abschließend gab es wieder das gemeinschaftliche Fressen auf einer Decke.

Wir freuen uns schon auf nächste Woche, denn da geht es in den Zoo von Eberswalde.

Tag 2 [16.7.2011] Berlin – Märkisches Viertel

Treffpunkt heute war das Parkhaus im Märkischen Viertel. Leider waren heute 2 Welpenbesitzer verhindert, so dass wir eine überschaubare Gruppe waren.

Es begann damit, dass wir mit dem Fahrstuhl vom Parkdeck in das Shopping Center gefahren sind. Dem schloss sich ein kleiner Spaziergang durch das Shopping Center an.

Nach etwa 5 min. Fußweg erreichten wir unsere „Übungswiese“, die zu unserer Überraschung trotz Sommerwetter völlig menschenleer war. Die Übung, die heute auf dem Programm stand, war „Kommen auf Pfiff oder Namen“. Dabei bleibt es jedem überlassen, wie er den Hund rufen möchte. Die Vorgehensweise ist wie beim letzten Mal. Der Welpe wird gehalten und der Besitzer entfernt sich mit der Leine vom Hund und ruft ihn beim Namen oder gibt einen „Komm-Pfiff“ ab. Nur die Entfernung war heute schon deutlich größer als vor einer Woche. Die Übung wurde 1 mal wiederholt, wobei die Entfernung noch ein Mal gesteigert wurde. Alle Welpen hatten das meisterlich absolviert.

Dann ging es weiter zum Wochenmarkt. Da ich für die nächste Übung noch schnell Käse kaufen musste, amüsierten sich die Hunde solange an (in) einem tollen Brunnen.  Davon zeugt auch dieses Video:

Der Käse wurde für die nächste Übung „Steh“ benötigt. Hierbei hält man den Käse vor die Nase des Hundes (er darf auch ein wenig daran knabbern), streicht mit der anderen Hand über den ganzen Rücken des stehenden Hundes und wiederholt immer wieder das Kommando „Steh“. Dies ist sehr praktisch bei vielen Gelegenheiten z.B. beim Tierarzt, bei der Ausstellung oder wenn der Hund mal schmutzig oder nass ist, zum Abputzen. Auch diese Übung wurde 1 mal wiederholt.

Danach machten wir mit den Welpen einen Rundgang über den Wochenmarkt. Hier gibt es viele Menschen und fremdartige Gerüche. Es ist aber auch darauf zu achten, dass er andere Menschen nicht anspringt oder bedrängt. Der Hund soll in aller Ruhe diese neuen Eindrücke sammeln und verarbeiten. Häufig kommt man dabei mit anderen Menschen ins Gespräch, denn mehre Welpen gleichzeitig sieht man in der Öffentlichkeit selten.

Es ergab sich auch die Gelegenheit, über ein Gitter zu laufen und einen Rundgang in einem Drogeriemarkt zu machen. Die Hunde waren jetzt schon etwas müde und diesen Umstand nutzen wir aus, um in Ruhe ein Eis zu essen. Die Welpen sollen von Anfang an lernen, dass man in Gaststätten am Besten „unsichtbar“ ist. Sie sollten am oder unter dem Tisch liegen und sich unauffällig verhalten. Das war aber kein Problem, denn sie haben sich sofort hingelegt und geschlafen.

Eine halbe Stunde später gab es dann noch das gemeinsame Fressen und es ging wieder mit dem Fahrstuhl zum Auto.

Tag 1 [10.7.2011] Liebenwalde

Heute standen auf dem Programm zunächst ein Erfahrungsaustausch der neuen Besitzer. Als erste Übung stand dann „Kennt der Welpe seinen Namen?“ auf dem Plan. Dazu entfernt sich der Besitzer 40 bis 50 m während der Welpe von einer Hilfsperson gehalten wird. Dann ruft der Besitzer den Namen des Hundes und wenn alles perfekt klappt, läuft der Welpe zu seinem Besitzer, der ihn dann wieder anleinen kann.

Eine zweite Übung soll zeigen ob der Welpe apportiert. Die Vorbereitungen sind wir oben beschrieben. Bevor aber der Besitzer den Namen ruft, fällt ein Welpendummy auf halbem Wege. Erst wenn der Welpe am Dummy angekommen ist, ruft der Besitzer den Namen und lockt den Welpen zu sich. Das hat bei allen prima geklappt.

Zum Abschluss gab es dann noch ein gemeinsames Fressen von einer Decke. Dies dient dazu, das Sozialverhalten zu entwickeln und kein Futterneid aufkommen zu lassen. Anschließend war noch eine Runde spielen angesagt, bevor die Welpen sich zur Ruhe begeben haben.

Amiral Otto – Best Gundog in Show

Am 23.7.2011 errang der Vater unserer N-Wurf Welpen French-Quarter-Friend’s Amiral Otto auf der Golden Dog Trophy in Liège (Belgien) in der Gebrauchshundeklasse mit V1 den ersten Platz und erhielt ein CACIB. Weiterhin wurde er zum besten Hund seiner Rasse (Best of Breed) ausgezeichnet.

Am Schluss der Ausstellung trat er noch einmal im Ehrenring zum Vergleich an und konnte den Titel Best Gundog in Show gewinnen.

Wir gratulieren an dieser Stelle herzlich Reiner Heylmann zu diesem Erfolg und auch Antionette Heckmann, die so einen tollen Hund gezüchtet hat und Andrea Göhl, die Otto so schön präsentiert hat.

Der Titel „Internationaler Champion mit Arbeitsprüfung“ ist beantragt.

 

Neomi hat eine neue Familie

Die Flat-coated Retriever Hündin Neomi (N6) hat ihr neues Zuhause ab heute in Luxembourg. Die Abreise heute morgen am Flughafen Tegel gestaltete sich als außerordentlich schwierig. Obwohl eine Buchungsbestätigung für den Hund vorlag wollten sie erst den Hund nicht mitnehmen. Es entwickelte sich ein gewaltiger bürokratischer Aufwand um das Problem zu lösen. Dann wurde doch der Hund in der Flugbox abgefertigt und die neuen Besitzer mussten sich dann beeilen, durch die Sicherheitskontolle zu kommen. Es waren nur noch wenige Minuten bis zum Abflug.

Ich hoffe, dass beide nun in der gleichen Maschine Platz nehmen konnten. Wir werden bald erfahren, wie die Reise dann ihr hoffentlich glückliches Ende nahm. Wir wünschen Neomi alles Gute in der neuen Familie und sind davon überzeugt, dass sie es da in Luxembourg sehr gut haben wird.

[Update] Wie wir gerade erfahren haben, sind alle gut angekommen und die kleine Neomi hatte keine Anzeichen von Stress als sie schon 5 min. nach der Landung ihre neue Familie wiedersehen konnte.

Nolan – unser neuer Flat

Aus dem Flat-coated N-Wurf haben wir für uns den Rüden (R2) behalten und haben ihn „Nolan“ getauft und sein voller Name ist Somersauld’s Favourite Nolan.

Wenn alles gut geht, soll er vielleicht mal als Zuchtrüde eingesetzt werden. Bis dahin ist es aber noch ein sehr weiter Weg.

Deshalb konzentrieren wir unsere Aufmerksamkeit zunächst mal auf die Aufzucht und die Erziehung.

Unser Rudel besteht nun aus Somersauld’s Favourite Diana, Somersauld’s Favourite Mallorn (beides Labradors) sowie Somersauld’s Favourite Girlie und Somersauld’s Favourite Nolan (beides Flat-coted).

Wir sind natürlich auch schon gespannt, wie die Welpenprägungstage verlaufen werden (darüber werden wir hier berichten) und freuen uns schon darauf, die Welpen wieder zu sehen.